Entwicklung des Vereins

Die Entwicklung des Wohnhilfe e.V.,
Verein für betreutes Wohnen, Jugendhilfe, Erziehung und Bildung


14.02.1989

Gründung des Vereins Wohnhilfe in der Schwabinger Gastwirtschaft Scharfes Eck.

Dem Verein gehören (Stand Juli 2017) fünfzig Mitglieder an.


September 1993

Eröffnung der Wohngemeinschaft am Sumpfmeisenweg 5 in Lochhausen.

Dort wurden bis Juli 2017 170 junge Erwachsene, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des § 13, 3 SGB VIII, betreut und in berufliche oder schulische Ausbildung oder feste Anstellungsverhältnisse vermittelt.


August 1995

Die Einrichtung Jugendpension (kurz JuP), eine Jugendschutzstelle für Mädchen und Jungen, wird eröffnet.

Seither sind in den beiden Häusern an der Neumarkterstrasse und in der Nockherstrasse (Stand 2017) mehr als 4000 Mädchen und Jungen, mit dem Wichtigsten versorgt und pädagogisch betreut worden.


April 1996

Etablierung der ersten „Zweier-Wohngemeinschaft“ in der Sachrangerstr. 2, im Stadtteil Giesing.

Es werden sozial- und ausbildungsintegrative Maßnahmen, gem. § 13,3 SGB VIII, durchgeführt. Bis zum Jahr 2002 entstanden im gleichen Haus drei weitere Wohngemeinschaften.

1996 – 1998

Versuch der Gründung einer Einrichtung für Suchtmittel

Der Versuch eine therapeutische Einrichtung für Suchtmittel konsumierende/abhängige Minderjährige in Oberwiesenthal/ Sachsen zu eröffnen scheiterte, weil große Teile der Bevölkerung und die Stadtverwaltung um den Ruf der Gemeinde fürchteten und gegen das Unterfangen „Sturm liefen“.

Mai 1999

Abstimmung zum Projekt „geschlossene Einrichtung“ für Minderjährige

Die Mitglieder des Wohnhilfevereins stimmten mit knapper Mehrheit gegen das Projekt, eine „geschlossene Einrichtung“ für Minderjährige in München zu schaffen.

Mai 2002

Auszeichnung mit dem Fluthelfer-Orden

Einwöchiger Fluthilfeeinsatz von zehn Jugendlichen aus der JuP mit zwei Betreuern in Sachsen. Auszeichnung der Helfer mit dem Sächsischen Fluthelfer-Orden, durch den sächsischen Ministerpräsidenten.

2000 – 2017

Ausbau unseres Anwesens in Pakod/Ungarn

Es steht sowohl für die vereinseigenen Einrichtungen als auch für andere Interessierte zur Verfügung.

2002 – 2003

KARAWANE

Projektierung des mobil-stationären Jugendhilfeangebotes KARAWANE, einer Alternative zur stationären Unterbringung von Jugendlichen.

November 2004

Eröffnung des Hauses an der Verdistrasse

Eröffnung des Hauses an der Verdistrasse gegen den Widerstand von Teilen der Bevölkerung und politischer Mandatsträger im Bezirksausschuss aber mit tatkräftiger Unterstützung durch das Sozialreferat. In der Einrichtung werden ältere behinderte und chronisch kranke, ehemals wohnungslose, Männer pflegerisch und sozialpädagogisch betreut. Bereits am Ende des Jahres war das Haus voll belegt.

Januar 2005

Eröffnung von ARO66

Eröffnung des Hauses an der Albert-Roßhaupter-Str. 66 (ARO66) ohne negative Schlagzeilen. Das Haus bietet 14 Männern Platz im Langzeitbereich und ähnelt damit dem Konzept des Hauses an der Verdistrasse. Im Übergangsbereich werden 27 Plätze vorgehalten. Die Klienten sollen mittels sozialpädagogischer Hilfen soweit stabilisiert werden, um in Zukunft ohne stationäre Hilfe, ggf. mit ambulanter Unterstützung, den Alltag bewältigen zu können.

Oktober 2008

Clearinghaus

Vergebliche Bewerbung, im Rahmen einer Ausschreibung, für das Clearinghaus in Großhadern.

Oktober 2008

Das Holzprojekt

Start des „Holzprojektes der JuP“. Einschlagen von Holz in den Staatsforsten und verarbeiten zu Kaminholz.

Januar 2009

TWG-Eröffnung

Eröffnung der ersten therapeutischen Wohngemeinschaft (TWG), einem Verselbstständigungsangebot für Klienten der ARO66.

Februar 2009

Außenwohngruppe

Belegung von vier Plätzen in der Außenwohngruppe der JuP (für junge Erwachsene), im Stadtteil Harlaching, die der Verein auf Bitte des Stadtjugendamtes im Januar eingerichtet hatte.

April 2009

Anmietung der Räumlichkeiten für eine Kita

Anmietung des ehemaligen Restaurants „Zacherlgarten“ in der Au, Ohlmüllerstr. 45. Dort sollen ein Kindergarten und eine Kinderkrippe entstehen (Kindertagesstätte, kurz Kita).

Juli 2009

Umbauarbeiten für die Kita

Beginn der umfangreichen Umbauarbeiten der Kindertagesstätte

Oktober 2010

GEWOFAG Kooperation

Kooperation mit der GEWOFAG bezüglich der Anmietung von Wohnungen für Klienten, die von Mitarbeiter/innen der ARO66 (im Rahmen des betreuten Einzelwohnens, kurz BEW) nachbetreut werden.

Juli 2010

Auenland

Fertigstellung der Kindertagesstätte Auenland

August 2010

Kita-Start

Inbetriebnahme der Kindertagesstätte (36 Plätze)

September 2010

Wohngemeinschaften in Giesing und Haidhausen

Eröffnung von zwei Wohngemeinschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in München (in den Stadtteilen Giesing und Haidhausen)

Februar 2011

Wohngemeinschaft in Ramersdorf

Eröffnung einer weiteren Wohngemeinschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Münchener Stadtteil Ramersdorf

Mai 2011

„Therapeutische Wohngemeinschaft“ in Ramersdorf

Eröffnung der „therapeutischen Wohngemeinschaft“, eine ambulant betreute Einrichtung für die unbefristete Unterbringung überwiegend älterer behinderter oder von Behinderung bedrohter Personen im Stadtteil Ramersdorf. Vermieterin der sanierten großen Wohnung im Erdgeschoß ist die GEWOFAG.

Oktober 2011

Vierte Wohngemeinschaft in Ramersdorf

Eröffnung der vierten Wohngemeinschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Stadtteil Ramersdorf

Januar 2013

Eröffnung von SOIN19

Eröffnung der voll betreuten „sozialintegrativen Wohngemeinschaft - SOIN19" im Münchener Stadtteil Hadern. In dem frei stehenden Haus mit großem Garten versorgen und betreuen eine Hauswirtschafterin und fünf PädagogInnen neun Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren.

Februar 2013

Eröffnung von SOIN17

Die teil betreute Einrichtung SOIN17, ebenfalls in München - Hadern gelegen, nimmt Anfang Februar den Betrieb auf. In dem frei stehenden Anwesen, umgeben von einem gepflegten und gut eingewachsenen Garten leben acht Jugendliche, im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Sie werden von drei PädagogInnen im Alltag unterstützt und pädagogisch betreut. Die Hauswirtschafterin des benachbarten Hauses sorgt auch für die SOIN17.

Juni 2013

Entstehung von „TELA"

Als Nachfolgeeinrichtung für die beiden teil betreuten Wohngruppen für „unbegleitete Flüchtlinge" in der Rabl- und Deisenhofenerstrasse entsteht die „TELA" im Münchener Stadtteil Giesing. Die Haupteinrichtung in der Tegernseer Landstrasse bietet 11 Jugendlichen Platz, die Außenwohngruppe in der Deisenhofenerstrasse beheimatet fünf Jugendliche. Fünf pädagogische Fachkräfte (Vollzeit) betreuen die Jugendlichen. Zusätzlich stehen eine psychologische Fachkraft (in Teilzeit) und ein/e Hauswirtschafter/in den Jugendlichen zur Verfügung.

Oktober 2015

Hilfsgüter-Transport nach Slowenien

Am Freitagfrüh, 30.10.15, um 09.00 Uhr startete der Hilfsgütertransport nach Brezice an der Slowenisch-Kroatischen Grenze – mit insgesamt 16 ehrenamtlichen Männern und Frauen. Alle 8 Fahrzeuge (ein 7,5-Tonner, zwei 3,5-Tonner, ein Kleinbus, ein Kastenwagen, 3 PKW, davon einer mit Anhänger) waren bis unter die Decke mit Sachspenden und Lebensmitteln beladen.

November 2016

Übergabe der Kindertagesstätte Auenland

an einen Nachfolgeträger

Wohnhilfe e.V. 
Verein für betreutes Wohnen, Jugendhilfe, Erziehung und Bildung

Geschäftsstelle
Ramersdorfer Straße 1
81669 München
Tel. 089/18 93 365-0, Fax -10
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