Jugendeinrichtungen

Der Verein Wohnhilfe e.V. sucht ab sofort Sozialpädog(inn)en und Erzieher(inn)en, in Voll- und Teilzeit

Die Bezahlung erfolgt tariflich (TVöD). Schicht- und Erschwerniszulage, Vergütung der Rufbereitschaften, sowie freiwillige Sonderzahlung sind Besteindteil des Gehalts. Es erwarten Sie flache Hierarchien und Beteiligungsmöglichkeiten! Zudem haben Sie die Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln und Ihre Ideen einzubringen! Für den Fall der Anstellung gewähren wir eine finanzielle Unterstützung bei der Wohnraumsuche Ortsfremde.

Die JUP wurde im August 1995 gegründet und verfolgt das Ziel, jungen Menschen (Mädchen und Jungen) zwischen 14 und 21 Jahren ein Obdach zu geben und sie in Zusammenwirken mit den freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe, gemäß den §§ 27 i.V.m. 34, 41 sowie 42, sozial zu integrieren. Die JUP verfügt über 25 Plätze und zwei Notbetten. Bei der Klientel handelt es sich vielfach um dissoziale und verhaltensauffällige Mädchen und Jungen, die in anderen Einrichtungen oder im Elternhaus nicht bleiben konnten oder wollten. Etwa ein Drittel ist therapiebedürftig, steht der Behandlung zumeist jedoch ablehnend gegenüber. Infolgedessen werden an Tag- und Nachtdienst enorm hohe Anforderugen hinsichtlich ihrer Zuwendungsfähigkeit, Geduld, Ausdauer und fachlichen Kompetenz gestellt. Jeder Nachtdienst verfügt im Krisenfall über eine Rufbereitschaft, die die tagsüber beschäftigten pädagogischen MitarbeiterInnen und der Einrichtungsleiter im Turnus wahrnehmen.
In den Nachtstunden nehmen die Fachkräfte folgende Aufgaben wahr:

  • Kontrolle und Durchsetzung der Hausregeln
  • Überprüfung der Rückkehrzeiten der Jugendlichen
  • polizeiliche Vermisstmeldung bei Abgängigkeit Minderjähriger
  • Einhaltung der Nachtruhe; Unterbinden von Störungen derselben
  • Durchführung von Kontrollrundgängen mit Zimmerkontrollen/ Anwesenheitskontrollen Krisenintervention im Notfall
  • Streitschlichtung und Mediation
  • Ausgabe der Abendmedikamente
  • Ansprechpartnerin bei posttraumatischer Belastungssymptomatik der Jugendlichen, z.B. Schlafstörungen und depressiver Stimmung
  • Beratung und individuelle Betreuung der Jugendlichen
  • Unterstützung bei der Bewältigung schulischer Lerninhalte
  • EDV-gestützte Dokumentation von Ereignissen und Vorkommnissen
  • enge Kooperation mit den Fachkräften des Tagdienstes
  • morgendliches Wecken der Jugendlichen

 

Die Geschäftsstelle des Wohnhilfevereins befindet sich in der
Ramersdorfer Str. 1, 81669 München

Tel. 089 - 18 93 365 - 0, Fax - 10,
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www.wohnhilfe-muenchen.de

  • Gelesen: 1279

Das Fachpersonal in den Wohngruppen für unbegleitete Flüchtlinge (uF) versuchen, die Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren aus verschiedenen Herkunftsländern in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Sie sollen zunächst befähigt werden, sich in der deutschen Sprache zu verständigen, einen Schulabschluss und ggf. eine Ausbildung zu absolvieren, bzw. einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Individuelle Förderung und Gruppenaktivitäten tragen zum Erfolg der Maßnahme bei. Die Jugendlichen sollen, unter Berücksichtigung ihres Entwicklungsstandes und der Lebensbedingungen in ihrer Heimat, in dem Adaptionsprozess begleitet, unterstützt und zugleich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. Dabei sollen sie die Werte und Normen unserer Gesellschaft kennen und achten lernen, ohne die eigene Kultur zu verleugnen. Die unterschiedlichen ethnischen und religiösen Zugehörigkeiten der Bewohner dürfen einem friedlichen Miteinander nicht entgegenstehen. Daher sind unsere Bemühungen darauf konzentriert, Toleranz und Respekt vor der Kultur des jeweils anderen als tragenden Wert der Wohngruppe und des politischen Gemeinwesens zu vermitteln.
Die Wohngruppe für unbegleitete Flüchtlinge ist eingebunden in das System der freien und öffentlichen Jugendhilfe. Die Mitarbeiter/innen kooperieren mit der Abteilung unbegleitete Flüchtlinge des Stadtjugendamtes München, den Vormundschaften, Ausbildungsbetrieben, Schulen, Sprachkursprojekten sowie, in Angelegenheiten des Asylverfahrens, mit rechtskundigen Anwälten.

Der Aufgabenbereich:

  • Mitwirkung bei der Adaption der Betreuten an das neue Lebensumfeld (z.B. Förderung und Entwicklung sozialer Kompetenzen, Aktivierung von Ressourcen, Erarbeitung und Aufrechterhaltung einer geregelten Tagesstruktur, Kennenlernen der neuen Umgebung)
  • Unterstützung der beruflichen Integration (z.B. sprachliche Förderung, Vermittlung in Lernangebote/ schulische Maßnahmen/ Praktika, Verfassen von Bewerbungen)
  • Unterstützung im Alltag (z.B. Zubereitung von Mahlzeiten, ökonomisches Einkaufen, Ordnung und Hygiene)
  • Durchführung der wöchentlichen Betreuergespräche
  • Emotionale Stabilisierung und Krisenintervention
  • Anleitung der Gesundheitsvorsorge (z.B. Zuführen zur ärztlichen Versorgung, Begleitung zu Ärzten)
  • Kontrolle und Durchsetzung der Hausregeln
  • Planung und Durchführung von Freizeitaktivitäten sowie Vermittlung in Vereine
  • Dokumentation des Betreuungsverlaufs sowie der ausgeführten Arbeitsschritte
  • Organisation von Terminen (z.B. Arzt, Ausländerbehörde)
  • Teilnahme an den wöchentlichen Teamsitzungen
  • Begleitdienste (z.B. Begleitung zu Ärzten, Ausländerbehörde, Einkäufe)

 

Die Geschäftsstelle des Wohnhilfevereins befindet sich in der
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  • Gelesen: 1388

Die Jugendschutzstelle Jugendpension (JUP) wurde im August 1995 gegründet und hat die Aufgabe, jungen Menschen (Mädchen und Jungen) zwischen 14 und 18 Jahren, Gefährdung abzuwenden, ein Obdach zu geben und sie in Zusammenwirken mit den freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe, gemäß dem § 42, sozial zu integrieren. Die JUP verfügt über 25 Plätze und zwei Notbetten. Bei der Klientel handelt es sich vielfach um dissoziale und verhaltensauffällige Mädchen und Jungen, die in anderen Einrichtungen oder im Elternhaus nicht bleiben konnten, oder wollten. Etwa ein Viertel ist therapiebedürftig, steht der Behandlung zumeist jedoch ablehnend gegenüber. Infolgedessen werden an die Tag- und Nachtdienste hohe Anforderungen hinsichtlich ihrer Zuwendungsfähigkeit, Geduld, Ausdauer und fachlichen Kompetenz gestellt.

 

Die Aufgaben des pädagogischen Dienstes:

  • Aufnahme der BewerberInnen
  • Erstellen einer Kurzanamnese
  • Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen
  • Prüfung der örtlichen Zuständigkeit
  • Benachrichtigung des Jugendamtes, der Bezirkssozialarbeit, bzw. des
    zuständigen Sozialbürgerhauses, sowie der Sorgeberechtigten
  • Erläuterung der Hausordnung und Zuweisung des Zimmers
  • Aushändigung von Zimmerschlüssel, Bettwäsche und Hygieneartikeln

Pädagogische Betreuung/Beratung

  • Themenzentrierte Einzel- und Gruppengespräche mit den BewohnerInnen
  • Konfliktintervention und Erarbeitung von Konfliktlösungsstrategien
  • Moderation der wöchentlichen Bewohnerhausversammlungen
  • Strukturieren des Tages- und Arbeitsablaufes in der Einrichtung
  • Initiieren von Anschlußleistungen nach dem SGB VIII
  • Umgang mit den Suchtproblemen der Jugendlichen und Vermittlung von Entgiftungs- und Therapieeinrichtungen
  • Unterstützung bei der Arbeits- und Lehrstellensuche, gegebenenfalls Begleitung vor Ort, Begleitung zu Ämtern und Behörden
  • Aufrechterhaltung der Hausregeln durch Thematisieren und Kontrolle
  • Anleitung zur Mitarbeit im Haus
  • Überprüfung des hygienischen Standards im Haus
  • Regelmäßige Kontrollen der Zimmer auf verbotene Drogen und Alkohol
  • Vorbereitung und Durchführung von Hilfeplangesprächen mit den zuständigen Jugendämtern, bzw. der Bezirkssozialarbeit
  • Vorbereitung und Durchführung von Elterngesprächen und Beratung
  • Unterstützung zur Stärkung und Wiedererlangung der erzieherischen Kompetenz der Sorgeberechtigten, ggf. Nachbetreuung der Klienten

Freizeitgestaltung

  • Anregung zu Gesellschaftsspielen
  • Kino- Museumsbesuche, gemeinsames Kochen
  • Tipps zur Freizeitgestaltung
  • Planung und Durchführung von Freizeitaktivitäten einer mehrtägigen Ferienfreizeit

Verwaltungsarbeit

  • Führen des Kassenbuches
  • Übermittlung von Ein- und Austrittsanzeigen an die Kostenträger
  • Führen der Ein- und Auszugstatistiken
  • Verfassen von Anschreiben und Berichten
  • EDV gestützte Aktenführung und Dokumentation

 

 

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Wohnhilfe e.V. 
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